Wir stellen uns vor:
Hinter der Idee, eine faire Beziehung zwischen Bauer und Verbraucher aufzubauen, die allen Beteiligten und nicht zuletzt auch unserer Umwelt zum Vorteil gereicht, stehen wir.
Wir, das sind Elfriede und Stefan Hieber mit unseren drei Kindern Josef, Christine und Johanna. Desweiteren zwei Esel, ein Hund und vier Katzen. Unseren bäuerlichen Familienbetrieb, der am Rande des Hügellandes zwischen Lech und Donau in wunderschöner, ländlich geprägter Kulturlandschaft liegt, übernahmen wir 1992 von Elfriedes Eltern. Unmittelbar danach stellten wir um auf Bio- Anbau und sind seit 1992 Bioland- Betrieb. Von Anfang an bemühten wir uns um regionale
Vermarktung und verkauften unsere Produkte auf verschiedenen Wochenmärkten. Im Jahr 1995 richteten wir in einem Nebengebäude, das an das 400 Jahre alte, denkmalgeschützte Wohnhaus angrenzt, unseren ersten kleinen Hofladen mit eigener Vollwertbackstube ein. 
Bald schon zeigte sich, dass die Platzverhältnisse hier nicht ausreichten, um unseren Kunden das umfangreiche Sortiment anzubieten, das sie eigentlich wünschten. So erweiterten wir 1997 den Hofladen, der seither unter der Bezeichnung „Naturladen Hieber“ unseren Kunden, die wir mittlerweile beinahe alle persönlich gut kennen, zur Verfügung steht. Neben dem kompletten Naturkostsortiment, ergänzt durch Bücher, Schmuck und Edelsteine, das wir nun anbieten können, blieben aber immer unsere Speisekartoffeln aus eigenem Anbau und die selbst hergestellten Vollwertbackwaren die Zugpferde, die die Kunden zu uns führen. Der konsequent nachvollziehbare Herstellungsprozess, von den selbst angebauten Kartoffeln über die eigene Lager- und Sortieranlage bis in den Kartoffelsack, vom selbst angebauten Getreidekorn über das selbst gemahlene Vollkornmehl zum selbst gebackenen Brot, gab und gibt den Kunden Vertrauen in unsere Produkte.
Die Ideologie, die hinter unserem Tun steckt, nämlich gesunde, leckere Lebensmittel herzustellen und gleichzeitig aktiven Umweltschutz durch Bioland- Anbau zu betreiben, versuchen wir natürlich auf unseren ganzen Betrieb zu übertragen. Die 2003 installierte Photovoltaikanlage auf dem Dach der Kartoffelscheune produziert umweltfreundlichen Strom, die 2008 eingebaute Hackschnitzelheizung heizt Wohnhaus, Backstube und Naturladen CO2- neutral mit Holz aus dem eigenen Wald. Unser Kartoffellager wurde bewusst mit Dinkelspelzen und nicht mit künstlichen Isoliermaterialien gedämmt. Denn falls sich unsere Kinder oder kommende Generationen irgendwann einmal dazu entschließen sollten, das Gebäude abzureißen, dann hinterlassen wir ihnen nicht einen Berg von Sondermüll, sondern ein echtes Naturprodukt, das bedenkenlos kompostiert werden kann.
Bioanbau ist für uns nicht nur eine Form der Landwirtschaft ohne Chemie und Gifte, sondern bedeutet viel mehr. Er ist für uns eine Lebenseinstellung, die das Gewissen von uns fordert und die uns tief befriedigt. Jedes Jahr aufs Neue beobachten wir fasziniert, wie die Pflanzen auf unseren Feldern wachsen und gedeihen und die Freude, die dabei aufkommt, würden wir gerne mit Ihnen teilen!
